Therme und Hotel in Hürth

Master Thesis

Wie aus einer Pressemitteilung der „Rhein-Erft Rundschau“ ersichtlich wurde, ist die Sauna des Familienbads „De Bütt“ für die Stadt Hürth ein Minusgeschäft. Daher sollte als Aufgabe ein architektonisches Konzept entwickelt werden, wie sich eine privatisierte Sauna am Standort „Bürgerpark Sudentenstraße“ darstellen könnte. Das Angebot sollte um eine Therme sowie um ein Hotel gehobeneren Standards erweitert werden, um einen ganzheitliches Wellnessangebot zu bieten.

Die städtebauliche Idee ist, dass sich ein Essamble von massiven Kubaturen mit dem Park verzahnt und sich aus diesem heraus entwickelt. Ebenso sollen die Kubaturen eine Durchlässigkeit entwickeln, um den Park nicht abzuschotten. Die Kubaturen gliedern sich in das Hotel, zwei Kubaturen für jeweils Sauna und Therme sowie den Eingang des Thermalbades, der strukturell als „Drehkreuz“ dienen soll.

Das architektonische Konzept ist, dass der Gast dem Thermalwasser, welches aus tiefen Erdschichten gefördert wird, entgegen ins Erdreich geführt wird. Um die Impression zu verstärken, dass sich der Gast auf der minus eins Ebene befindet, werden die Becken hauptsächlich mit Tageslicht von oben belichtet. Es soll sich das Gefühl einstellen, sich in einer „Schlucht“ zu befinden. Durch die wenigen horizontalen Sichtbeziehungen nach außen kann der Park direkt an die Kubaturen heranreichen, ohne dass sich die jeweiligen Nutzer stören. Ebenso wie die einzelnen Kubaturen bestimmte Funktionen innehaben, hat jedes Becken sein eigenes Thema und seinen eigenen Raum

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