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Christian Piske

FROM PLACE TO PLACE (BA-THESIS)

Entwurf eines Hörsaalgebäudes für das neue Ingenieurwissenschaftliches Zentrum der FH Köln

6. Semester

Die BA-Thesis Aufgabe forderte den Entwurf eines Hörsaalzentrums für das neue IWZ des Campus Deutz der FH Köln. Dabei waren die Vorgaben die zukünftige städtebauliche Situation des Masterplanes für das IWZ von „KSG Architekten und Stadtplaner“.

Das Konzept des Entwurfes ist „von Platz zu Platz“. Aufgrund meiner städtebaulichen Überlegungen hat sich durch die Kubatur und dessen Stellung ein Éntreeplatz vor dem Gebäude entwickelt. Dieser fließt durch die angehobene und schwebende Kubatur in das Gebäude hinein. Von dort aus entwickelt sich über die Erschließung in jedem Geschoss ein neuer Platz innerhalb der Kubatur. Die Hauptfunktionen wie Hörsäle und Seminarräume befinden sich über und unter der Hauptplatzebene. Die gestalterische Idee ist dabei, dass sich die Topografie bzw. die Treppung der Hörsäle weiter zur einer architektonischen Lernlandschaft und zu einem Erschließungsfaden entwickelt.

 

Die Anordnung der Funktionen und der Räume ist bei diesem Entwurf aus einem Zusammenspiel aus Überlegungen über Erschließung, Zonierung und Tragwerk entstanden.

 

Um meine raumbeanspruchende Idee von Platz zu Platz zu ermöglichen, sind die beiden größten Volumen in den Boden gedrückt. Die Plätze wechseln von Ebene zu Ebene immer die Ausrichtung von Ost nach West.

 

Um die Wirkung der schwebenden Kubatur zu unterstreichen, liegt diese insgesamt nur auf vier lastabtragenden Elementen auf. Um die dadurch entstehenden hohen Spannweiten zu ermöglichen, ist das Gebäude ein gesamtes Raumtragwerk. Auf der südlichen Seite bilden die Hörsäle ein Tragwerk wie bei einer Hängebrücke. Auf der Nordseite bilden raumhohe Träger (Wände) eine steife Ebene, über der sich wiederum zwei Hörsäle befinden. Diese wiederum halten die Ebene am Kern fest und verhindern, dass das Raumtragwerk „wegkippt“.